Gastkommentare / Editorials

WhatsApp Business – wirklich ready for Business?

Ist ein datenschutzkonformer Einsatz möglich?

WhatsApp ist weit verbreitet und für Nutzer eine einfache Art, mit Unternehmen zwecks Kaufberatung oder Reklamation in Kontakt zu treten. Für Unternehmen sind die datenschutzrechtlichen Risiken eines solchen Kundenservices jedoch vielfältig.

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0:1, Sieg für den Zoll – Sind Jahresendanpassungen im Transfer Pricing am Ende?

Der EuGH hat eine (un-?)erwartete Entscheidung zur Schnittstelle Verrechnungspreise und Zoll getroffen. Nutzen Unternehmen Jahresendanpassungen, wird finanzieller Schaden oft unvermeidlich sein. Agiles Verrechnungspreismanagement ist gefordert.

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Besteuerung der digitalen Wirtschaft – Europa einmal mehr auf dem falschen Weg

Die EU-Kommission hat am 21.03.2018 einen Richtlinienvorschlag für eine Digital Service Tax sowie eine Empfehlung für eine digitale Betriebsstätte vorgelegt. Beides ist gefährlich und weder im Sinne Europas noch der Bundesrepublik. Nach dem Schnellschuss in Sachen ATAD, der Anti-Missbrauchsrichtlinie, sowie der anhaltenden Diskussion um ein EU-weites, öffentliches Country-by-Country Reporting ist innerhalb der EU vielmehr Augenmaß angesagt, um den europäischen Wirtschaftsraum nicht noch weiter zu beschädigen.

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Digital is the new M&A

Über die Rolle des Rechts im datengetriebenen Unternehmen

Der digitale Geschäftsbetrieb verlangt, wie eine M&A-Transaktion, nach strategisch denkenden Unternehmensjuristen – und nach einer Geschäftsleitung, die deren erfolgskritische Bedeutung erkennt.

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Rentnerbeschäftigung: Arbeitslosigkeit vs. Altersarmut

I ist europarechtskonform – das deutsche Befristungsrecht auch?

Während einige Arbeitnehmer dem eigenen Renteneintritt und dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben geradezu entgegenfiebern, ist dies für andere eine Horrorvorstellung. Eine deutsche Regelung, die befristete Beschäftigung von Altersrentnern erleichtert, stand beim EuGH auf dem Prüfstand und gibt Anlass dazu, deutsches und europäisches Befristungsverständnis zu vergleichen.

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Anzeigepflicht für Steuergestaltungen

Viel Bürokratieaufwand für nichts

Der Richtlinientext zur Einführung einer Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen ist am 13.03.2018 vom EU-Finanzministerrat verabschiedet worden. Parallel dazu wollen die Finanzstaatssekretäre der Länder eine Anzeigepflicht für nationale Gestaltungen einführen. Ein erstes Eckpunktepapier einiger Staatssekretäre der Länder wurde bereits vorgestellt.

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Steuerliche Haftungsrisiken des Geschäftsführers nach Insolvenzantragstellung

Zahlungspflicht trotz Bestellung eines schwachen vorläufigen Insolvenzverwalters

Weder eine Insolvenzantragstellung noch die Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters unter gleichzeitiger Anordnung eines Zustimmungsvorbehalts entbinden Organe juristischer Personen ohne Weiteres von deren steuerlicher Pflicht nach § 34 Abs. 1 Satz 2 AO. Dies hat der VII. Senat des BFH durch seine aktuelle Rspr. nochmals bekräftigt.

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Internationale Steuerpolitik – der Druck auf Deutschland wächst

Die jüngste Steuerreform in den USA ist ein deutliches Signal: Die größte Volkswirtschaft der Welt entlastet die Steuerzahler in den kommenden zehn Jahren um insgesamt 1,5 Billionen Dollar. Das sind umgerechnet gut 1.200 Mrd. €, also jedes Jahr 120 Mrd. €. Das wiederum entspricht gut 7% des gesamten jährlichen Aufkommens in den USA; in Deutschland würde dies eine Entlastung von jährlich gut 50 Mrd. € bedeuten.

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