Handelsblatt News

UMVERTEILUNG : Mehr Jobs, mehr Gerechtigkeit

Die Ungleichheit ist nach einer Studie des Ifo-Instituts weniger stark gestiegen als befürchtet.

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst seit der Jahrtausendwende wieder, auch in Deutschland. Dieses Ergebnis des "Ungleichheitsreports" einer Ökonomengruppe um den Franzosen Thomas Piketty, das zur Weihnachtszeit für Debatten sorgte, wird jetzt vom Ifo-Institut angezweifelt - jedenfalls in dieser (...)

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UNGLEICHHEIT : Sinnvolle Sozialreform

Die Steuer- und Sozialreformen sind 15 Jahre her. Zeit also, das Gesamtsystem zu verbessern, meint Donata Riedel.

Zwei Ökonomen, drei Meinungen: Nach diesem Muster verläuft in Deutschland oft die Debatte darüber, wie ungleich der Wohlstand hierzulande verteilt ist und ob dies nun gerecht oder ungerecht ist. Der zweite Blick zeigt, dass meistens alle (...)

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AUSBILDUNGSMARKT : Mindestlohn für Lehrlinge

Die GroKo verspricht eine Mindestvergütung - unklar ist die Höhe. Das Handwerk fürchtet ,dass dann noch mehr Betriebe aus der Ausbildung aussteigen.

Butter Lindner ist in Berlin und Hamburg bekannt für Feinkost. Doch auch die Lehrlinge werden neuerdings verwöhnt: Wer in einer der 45 Filialen eine Lindner-Lehre zum Einzelhandelskaufmann macht, erhält schon im (...)

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VOTUM : Ohne Not stranguliert

Dank der massiven Hilfe von CDU CSU wird nun die GroKo 3.0 mit größter Wahrscheinlichkeit kommen. Warum? Weil die SPD-Basis, die über den Koalitionsvertrag letztlich zu entscheiden hat, sich kaum über (...)

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Der einseitige Wohlstand

Eine Studie der Weltbank zeigt, dass der globale Wohlstand sich noch immer auf die reichen Industrieländer konzentriert. Die Forscher zeigen auch Lösungen für abgehängte Staaten auf: Investitionen in Humankapital und gute Regierungsarbeit.

Warum sind bestimmte Länder reich und andere arm? Seit Adam Smith vor fast 250 Jahren sein berühmtes Werk über den "Wohlstand (...)

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BETRIEBSRATSVERGÜTUNG : Klarheit per Gesetz

Prominente Arbeitsrechtler erwarten Neuregelung von Großer Koalition.

Die Grundsätze für die Bezahlung freigestellter Betriebsräte sind fast 100 Jahre alt. Um ihre Unabhängigkeit zu wahren, sind sie ehrenamtlich tätig, dürfen aber nicht besser oder schlechter gestellt werden als ihre Kollegen. Dies führt zu Konflikten wie im Fall von VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh, der in einzelnen (...)

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BANKER-BONI : Wohlfeile Kritik

Die Politik attackiert die Deutsche Bank aus den falschen Gründen, moniert Daniel Schäfer.

So etwas nennt man scheinheilig: SPD-Spitzenmann Martin Schulz kritisiert die angeblich zu hohen Boni der Deutschen Bank als schädlich für die Solidargemeinschaft. Das ist ein interessanter Hinweis von einem Politiker, der in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident angeblich gut 280 000 (...)

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BERTINA MURKOVIC : Die Chefin unter den VW-Betriebsräten

Männer dominieren die VW-Betriebsräte. Doch jetzt leitet erstmals eine Frau eine Vertretung der Arbeitnehmer.

Betriebsratsarbeit bei Volkswagen ist immer noch eine Männerdomäne, zumindest auf den Spitzenpositionen. Die Betriebsratsvorsitzenden der großen deutschen VW-Werke waren bislang immer ausnahmslos Männer. Seit der vergangenen Woche ist die Männerherrschaft bei den VW-Betriebsratsvorsitzenden jedoch durchbrochen. Denn im Nutzfahrzeugwerk in (...)

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LEITARTIKEL : US-Konzerne in Spendierlaune

Amerikanische Unternehmen zahlen Sonderboni und erhöhen die Löhne. Dafür gibt es mehr wirtschaftliche als politische Gründe, sieht Katharina Kort.

Walmart erhöht den Mindestlohn um zehn Prozent. Fiat Chrysler kündigt einen Bonus für seine Mitarbeiter von 2 000 Dollar an. AT & T, Bank of America, Wells Fargo und Comcast beglücken ihre Angestellten ebenfalls (...)

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NACH DRUCK VON INVESTOR : Citigroup stößt Gehaltsdebatte an

Die US-Steuerreform beschert der Bank einen Rekordverlust. Aber zumindest in Sachen Gleichberechtigung gibt es gute Nachrichten. Das zeigt die erste Analyse einer US-Bank zu Gehaltsunterschieden zwischen den Geschlechtern.

Es war eine ungewöhnliche Forderung eines aktivistischen Investors. Statt eine Aufspaltung zu fordern oder neue Verwaltungsratsmitglieder durchzusetzen, wollte Arjuna Capital, dass große Finanzinstitute die Unterschiede (...)

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