Arbeitsrecht 4.0: Digitalisierung im Personalbereich

Dossier 21 Inhaltsverzeichnis



Digitalisierung der Arbeitswelt: Das Anforderungsprofil und dessen arbeitsrechtliche Bedeutung
Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink, Wuppertal
Die Anforderungen an die Fähigkeiten, die Arbeitnehmer benötigen, um die von ihnen geschuldete Arbeitsleistung auch zukünftig erbringen zu können, verändern sich stetig. Der Umfang der notwendigen Veränderungen hängt vom künftigen Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes ab, auf dem der Arbeitnehmer tätig ist. Es wird die arbeitsrechtliche Bedeutung neu zu erstellender Anforderungsprofile für die Praxis dargestellt.
DB1241209



Kündigungen als Folge von Digitalisierung und Automatisierung
Dr. Nadja Groß / Jacqueline Gressel, Augsburg
Die Tätigkeitsprofile von Arbeitnehmern werden sich dergestalt verändern, dass Umstrukturierungsmaßnahmen, insb. Änderungs- bzw. Beendigungskündigungen, erforderlich werden. Es werden die Kündigungsursachen dargestellt, an geltendem Kündigungsschutzrecht gemessen und so gezeigt, welche personellen Konsequenzen aus der unternehmerischen Entscheidung zur Digitalisierung und Automatisierung rechtswirksam gezogen werden können.
DB1215844



Digitalisierung der Arbeitswelt – das Ende der Low Performer?
RA Christopher Kraus, Düsseldorf
Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet viele Möglichkeiten, das Leistungsverhalten der Mitarbeiter dezidiert nachzuvollziehen und ggf. eine Kündigung wegen Low Performance auszusprechen. Hierbei sind die durch das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gezogenen Grenzen sowie die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats zu beachten. Andernfalls drohen Beweisverwertungsverbote im Kündigungsschutzprozess.
DB1261699



Initiativrechte des Betriebsrats auf digitale Weiterbildung der Arbeitnehmer
Prof. Dr. jur. Wolfgang Kleinebrink, Wuppertal
Arbeitnehmer müssen heutzutage mit der technischen Entwicklung Schritt halten, um auch zukünftig ihre Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag erfüllen zu können. Der „digitalen Weiterbildung“ kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Nicht immer werden aber Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinsichtlich des Weiterbildungsbedarfs einer Meinung sein. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit ein Betriebsrat die Möglichkeit hat, vom Arbeitgeber eine solche digitale Weiterbildung zugunsten bestimmter Arbeitnehmer zu verlangen. Der Beitrag untersucht, welche
Initiativrechte des Betriebsrats im Rahmen der digitalen Weiterbildung in Betracht kommen und erläutert deren Inhalt und Grenzen.
DB1259000



Das neue BDSG und die Personalakte 2.0 – ein Recht auf Vergessen?
RA/FAArbR Dr. Martin Nebeling / Florian Lankes, Düsseldorf
Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf Entfernung einer unrechtmäßigen Abmahnung aus seiner Personalakte ist längst anerkannt. Doch wie verhält es sich bei den Personalakten in elektronischer Form? Es wird die rechtliche Situation rund um Abmahnungen in (elektronischen) Personalakten dargestellt.
DB1250844



Arbeiten im Privaten und Privatisieren am Arbeitsplatz
Prof. Dr. Richard Giesen / Prof. Dr. Jens Kersten, beide München
Die netzgestützte Verflechtung von Arbeits- und Privatleben lässt neue Konflikte entstehen. Der Einsatz von zu Hause oder von unterwegs ist vor allem arbeitszeitrechtlich problematisch. Und das virtuelle Verlassen des Arbeitsplatzes wird bis heute noch nicht hinreichend als Vertragsverstoß wahrgenommen.
DB1252449



Arbeiten 4.0: Big Data-Analysen im Personalbereich
RA/FAArbR Dr. Alexander Bissels / RAin Dr. Isabel Meyer-Michaelis, LL.M. oec. / RA Jan Schiller, Köln
Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor die Frage, wie sie mit großen Datenmengen umgehen können und dürfen. Diskutiert werden „Big Data-Analysen“, die es ermöglichen sollen, mittels einer großen Menge unterschiedlichster Daten Zusammenhänge und Muster im Personalbereich, etwa im Bereich der Personalplanung oder Mitarbeiterbindung, zu erkennen und diese Erkenntnisse zur betriebswirtschaftlichen Optimierung zu nutzen.
DB1223073



Rechtliche Rahmenbedingungen von Crowdworking
RAin Dr. Isabel Meyer-Michaelis / RAin Kira Falter, beide Köln / RAin Amelie Schäfer, Düsseldorf
Crowdworking gewinnt in Deutschland zunehmend an Relevanz. Schon fast ein Fünftel aller Unternehmen nutzt die damit verbundene Möglichkeit, ein breites Wissens- und Kreativitätspotenzial zu erschließen und gleichzeitig Kosten zu sparen. Es werden die arbeits-, sozialversicherungs-, urheber- und datenschutzrechtlichen Fragen und Herausforderungen beleuchtet, die sich durch diese neue Form der Arbeit ergeben.
DB1218574



Economy on demand: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Dreieckskonstellationen?
Christopher Kraus, Düsseldorf
Die „economy on demand“ spiegelt die im Alltag vorhandene Vernetzung in der Arbeitswelt wider. Auf dem Prüfstand steht die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung dieses Modells in den verschiedenen denkbaren vertraglichen Ausgestaltungsmöglichkeiten.
DB1232311



Homeoffice: Einrichtung und Ausgestaltung
RA/FAArbR Dr. Tilman Isenhardt, Köln
Arbeit im Homeoffice ist ein Attraktivitätsmerkmale für Arbeitgeber auf der Suche nach neuen Mitarbeitern geworden. Es werden alle wesentlichen arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Probleme von Arbeit im Homeoffice erläutert.
DB1201388

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