Arbeitszeugnisse: Formale Vorgaben – Fehlerquellen – Konfliktpotenzial – Rechtsprechung

Dossier 11 Inhaltsverzeichnis


Aufsätze

Arbeitsvertragsrecht
Das formal korrekte Arbeitszeugnis
RA/FAArbR Dr. Gerfried J. Popp, Darmstadt
Über die Inhalte und Formulierungen im Arbeitszeugnis kann man trefflich streiten. Aber wie ist es mit den formalen Anforderungen wie der Papierqualität, Schriftgröße, Briefpapier, Ausstellungsdatum, Unterschrift, Übermittlungsform und Ähnlichem? Neben der Darstellung und Erläuterung der wichtigsten formalen Vorgaben bei der Zeugniserteilung wird wissenswertes Hintergrundwissen für den schriftstellerisch tätigwerdenden Personalverantwortlichen vermittelt.
DB1196602

Arbeitsvertragsrecht
Das Arbeitszeugnis
RA Marc Ecklebe, Köln
Die Erstellung eines Arbeitszeugnisses gehört zur typischenPersonalarbeit und der Inhalt führt immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Was hat im Zeugnis zu stehen, was darf rausgelassen werden und wie sollen einzelne Formulierungen aussehen? Eine BAG-Entscheidung zur Beweislast des Arbeitnehmers für eine besser als befriedigende Zeugnisbeurteilung zeigt, dass Wahrheits- und Wohlwollenspflicht dabei durchaus im Widerspruch stehen können. Dieses zum Anlass nehmend, gibt der Beitrag einen Überblick zum Recht des Arbeitszeugnisses, zeigt unter Beachtung der einschlägigen Rechtsprechung auf, was es hierbei zu beachten gilt und stellt sich außerdem der Frage, welche Relevanz das Arbeitszeugnis in der heutigen Zeit noch hat.
DB0688929


Entscheidungen

Arbeitsvertragsrecht
Darlegungs- und Beweislast des Arbeitnehmers für eine bessere Zeugnisbeurteilung
BAG, Urteil vom 18.11.2014 – 9 AZR 584/13
DB0693323

Arbeitsvertragsrecht
Schlussformel im Arbeitszeugnis: Kein Anspruch auf Dank und gute Wünsche
BAG, Urteil vom 11.12.2012 – 9 AZR 227/11
DB0578941

Arbeitsvertragsrecht
Arbeitszeugnis: Keine verschlüsselte Bedeutung der Formulierung „kennen gelernt“
BAG, Urteil vom 15.11.2011 – 9 AZR 386/10
DB0469192

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